Ebay: Keine Angebotsgebühren für 20 Angebote pro Monat

Achtung: gültig erst ab 4.Februar 2014

Ebay wurde immer teurer. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen, war auf die sporadischen Gratisauktionen zu warten oder die 100 kostenlosen Aktionen/Monat für Artikel mit 1,- Startpreis zu nutzen.

Wer da nicht gerade gefragte Elektronikartikel verkaufte, musste riskieren, dass der Auktionserlös nur 1,- Euro (oder ein wenig mehr) betrug.

Wollte man einen Artikel zu einem selbst festgelegten Mindestpreis verkaufen, dann  fielen Einstellgebühren an. Von € 0,25 bis € 4,80. Diese Gebühren waren unabhängig von einem Verkauf der Artikel zu bezahlen. Wurde ein Artikel nicht verkauft und mehrmals eingestellt, war das bald unrentabel.

Die neuen Gebühren ab Februar

Unabhängig vom Startpreis könnt Ihr jetzt 20 Artikel/Monat gratis einstellen. Ihr habt sogar die Wahl dies als Auktion oder Festpreisangebot zu tun. Ab den 21. Artikel zahlt ihr € 0,50 Einstellgebühr (ebenfalls unabhängig vom Startpreis).

Da Ebay kein “Sozialmarkt” ist, gibt´s natürlich auch einen zwei Haken:

Ebaygebühren

  • Die Verkaufsprovision wurde von 9% auf 10% erhöht.
  • Die maximale Verkaufsprovision wurde von € 75,- auf € 199,- erhöht.

Was bedeutet das für Euch?

Wer das Angebot nutzt zahlt nun 1% mehr Verkaufsprovison. Da das – natürlich – nur bezahlt werden muss wenn der Artikel verkauft wird, lässt es sich wohl verschmerzen.

Bis zu einem Auktionserlös von € 750,- bleibt sonst alles wie bisher. Wer mehr als 750,- Euro bei einer Auktion kassiert, für den wird es allerdings etwas teurer. z.B.:

1000,- Euro Auktionserlös => bisher € 75,- Provision, ab Februar dann € 100,-
1500,- Euro Auktionserlös => bisher € 75,- Provision, ab Februar dann € 150,-
2000,- Euro Auktionserlös => bisher € 75,- Provision, ab Februar dann € 199,-
Bei max. 199,- Euro bleibt´s auch dann.

Fazit:

Da ich keine hochpreisigen Artikel (wie wohl die meisten privaten Verkäufer) verkaufe, ist mir die maximale Verkaufsprovision egal.

Den Wegfall der Einstellgebühren finde ich sehr gut. Mit den 1% mehr Verkaufsprovision kann ich leben (Grundsätzlich natürlich eine Frechheit von Ebay 10% dafür zu verlangen, aber ein Monopolist kann sich das ja erlauben.)

Vielleicht werde ich zukünftig Ebay noch eine Chance geben und wieder ein paar Artikel einstellen. Und Ihr?


-Tom-

-Tom-

Täglich werde ich mit Werbung überflutet. Daraus filtere ich die wirklichen Schnäppchen und Angebote für Euch. Viel Spass damit :)

Kommentare (19)

  • Avatar

    Chris

    |

    Super Beitrag Tom! Ich hab ihn leider erst jetzt gesehen und ihn gleich zum Top-Deal gemacht und auf jetzt (13:30) hochgezogen damit er nicht ungesehen untergeht :) Dafür ist er zu gut. Danke dass du dir auch um 1:30 in der Nacht immer so eine tolle Arbeit machst!

    Meine Meinung zur Änderung: bis 99€ Verkaufserlös ist das neue Modell besser, für alles darüber gibt es eine eklatante Preiserhöhung wenn ich die neuen Maximalbeträge so sehe. Bin gespannt wie es sich entwickelt …

    Reply

    • Avatar

      Flo

      |

      Günstiger wärs, die Kleinanzeigen hier zu etablieren 😉

      Ich hätte ja viele Sache abzugeben, nur schaut hier ja defakto keiner…

      Reply

    • Avatar

      -Tom-

      |

      Danke Chris :)
      In der Nacht habe ich am meisten Zeit (und Ruhe) 😉

      Beim Modell kommt es auch auf die Höhe des Startpreis und ob der Artikel verkauft wird an. z.B.

      200,- € Verkaufserlös

      bisher 1,60 Angebotsgebühren (weil zw. 25,- – 99,99 Euro eingestellt)
      + 18,- Verkaufsprovision = 19,60 Gebühren
      (Mit dem Riskio, dass der Artikel nicht verkauft wird und man die 1,60 trotzdem bezahlen muss)

      ab Februar keine Angebotsgebühr und 20,- Verkaufsprovision

      Also um 0,40 mehr, was ich nicht so “eklatant” finde. Natürlich hat sich Ebay dabei etwas gedacht und rechnet mit mehr Gewinn. Also ganz klar eine Preiserhöhung.

      Weiterer Nachteil wird sein, dass Verkäufer Artikel nun zu einem höheren Startpreis einstellen und für die Käufer die 1,- Euro (oder etwas mehr)-Schnäppchen wegfallen.

      Reply

      • Avatar

        Chris

        |

        Ich bin leider auch immer noch auf..aber jetzt hab ich meine Deals endlich drin und kann ins Bett fallen. Gute n8 😉

  • Avatar

    Christoph

    |

    Danke für den Beitrag.

    Es ist auch längst überfällig das eBay bei den Gebühren etwas ändert, nur konnte ich bisher ALLE meine gebrauchten Artikel auf willhaben zu höheren Preisen als auf eBay verkaufen. Zudem fördert man heimische Unternehmer!

    Reply

    • Avatar

      -Tom-

      |

      Hab´s natürlich auch auf willhaben versucht. Leider wurde das in letzter Zeit immer schlechter. Das mit den umgewandelten Emailadressen (damit ja kein User direkt per Mail belästigt wird) funktionierte nicht so gut. Es scheint als würden da öfters welche nicht ankommen.

      Bei Ebay gefällt mir die schnelle, problemlose Abwicklung, wenn Verkäufer und Käufer seriös sind.

      Reply

      • Avatar

        sparplaner

        |

        Bei Ebay gibt’s halt kein Reservieren, Anschauen und dann doch nicht Kaufen, das kann schon von Vorteil sein.

  • Avatar

    Danny

    |

    Na da geht es wenigstens auch um das öster. ebay!
    Denn nach der deutschen Meldung habe ich schon vergeblich danach auf ebay.at gesucht.
    Die aktuellen Ebay Start- und ebayNews-Seiten sind einfach Müll! Solch wichtige Informationen oder die bisherigen Gratis Aktionen sind dort schon länger überhaupt nicht mehr zu finden!

    Reply

  • Avatar

    christopher

    |

    Also ich finde mittlerweile ebay zum sch… Hat natuerlich den Vorteil des riesen Marktes und der vgl weisen anonymitaet, aber Portale wie willhaben ziehe ich deutlich vor. Mann darf auch nicht vergessen wie hoch die Gebuehren sind, wenn derKunde per Paypal mit KK zahlt,was sehr oft vorkommt!

    Reply

    • Avatar

      sparplaner

      |

      paypal akzeptiere ich ohnehin nur bei käufern aus dem nicht-euro-raum, denn es muss nach ebay und post ja nicht auch noch die bank mitschneiden.

      Reply

  • Avatar

    Andreas

    |

    Mit stört bei Ebay vor Allem die Bevorzugung der kommerziellen Verkäufe.

    Wenn ich auf Ebay als Käufer nutzen möchte, dann will ich günstige Sachen kaufen. Anstatt dessen dominieren kommerzielle Fixpreis Angebote mit Preisen, die tlw. über dem Preis im Geschäft liegen. Zwar kann man kommerzielle weg filtern, aber das muss man jedes Mal mühsam neu eingeben. Weiters ungeheuerlich, dass Angebote nur gegen Aufpreis gespeichert bleiben bzw. zeitgesteuert beginnen.

    Reply

    • Avatar

      sparplaner

      |

      Mit dem Turbolister kannst Du Deine Angebote auch archivieren.

      Reply

  • Avatar

    sparplaner

    |

    Für die breite Masse (der Verkäufer!) ist’s sicher ein Vorteil, dass man nun abseits von Aktionsdaten Artikel kostenlos einstellen kann – will man allerdings Sammlungen o.ä. verkaufen, dann werden 20 Posten schnell mal zu wenig, vor allem wenn man bedenkt, dass man manche Artikel mitunter auch mehrmals einstellen muss, bis man einen Käufer findet.
    Grundsätzlich werden damit auf Ebay noch weniger Auktionen zu finden sein (sind ja jetzt schon sehr viele Sofort-Kaufen-Angebote), auch diejenigen, die mit 1 Euro beginnen, werden zurückgehen. Vielleicht ist’s aber auch nicht mehr modern zu bieten, sondern lieber gleich zu kaufen.
    Die höhere Verkaufsprovision schmeckt mir natürlich gar nicht, aber europaweit (oder gar weltweit) gibt’s halt keine Alternativen. Zielt man ohnehin auf österreichische Kunden ab, hat man auf Ebay wohl weiterhin nicht viel verloren, außer in ein paar ausgesuchten Sparten.

    Reply

  • Avatar

    -Tom-

    |

    Gilt ab morgen :)

    Reply

  • Avatar

    Sunny

    |

    Hat das schon jemand probiert? Bei mir hat es nicht funktioniert. Meine Angebotsgebühr wäre 3,2€. Auf der Homepage steht noch: Wenn Sie einen Artikel mit einem Startpreis von mehr als 1 Euro bei eBay anbieten, wird eine nicht erstattungsfähige Angebotsgebühr erhoben.

    Reply

    • Avatar

      -Tom-

      |

      Ich hab´s noch nicht probiert. Vielleicht ist Ebay einfach nur wieder mal langsam bei der Umsetzung. Ggf. an den Ebay-Support wenden.

      Reply

    • Avatar

      sparplaner

      |

      ich hätte es jetzt probiert, fehlanzeige, es werden in der vorschau weiterhin angebotsgebühren verrechnet.

      auch gibt es kein angebotsfenster, wo noch steht, wieviele der 20 auktionen ich noch frei hätte, wie das bei den 100x 1-euro-auktionen derzeit weiterhin der fall ist und meines wissens auch während der wochenendeinstellaktionen der fall war.

      Reply

  • Avatar

    sparplaner

    |

    sofern diese seite stimmt:
    http://pages.ebay.at/help/sell/fees.html

    dann
    1) gibt es weiterhin 100 1-euro-auktionen monatlich ohne einstellgebühr
    2) sind die ersten 20 sofort-preis-angebote oder auktionen mit startpreis über 1 euro kostenlos
    [konnte in der praxis nicht bestätigt werden]
    3) gibt es für alle weiteren auktionen die bisherigen gestaffelten angebotsgebühren je nach startpreis (und eben keine pauschale gebühr von 50 cent)
    d) entspricht die verkaufsgebühr weiterhin 9%

    Reply

    • Avatar

      jaja

      |

      Hallo!

      Das “20 Plus Paket” gibt nur für Deutsche Ebayer, die zahlen somit auch 10% Verkaufsprovision.

      Für uns Österreichischen Ebayer funktioniert es leider nicht. Wir haben nur die “100 Gratis mit Startpreis Euro 1″ und wir zahlen somit auch 9% Verkaufsprovission.

      Ich habe es ausprobiert.

      LGi

      Reply

Kommentieren